Wortmarke

Liebe Interessierte, Kolleginnen, Freundinnen, Mitfrauen und Gleichgesinnte!

 

Hier ein paar Gedanken und Erläuterungen von uns zum Thema Wortmarkenschutz des Wortes "Schoßraum" und deiner eventuellen Nutzung dieses Wortes.

Möchtest du zertifizierte Begleiterin in der Schoßraum®-Prozessbegleitung nach T.Bach sein, so bist du herzlich eingeladen die Fortbildung im Institut zu machen.

Siehe weiteres unter Fortbildungen.

Damit bist du nach deiner Zertifizierung eingeladen dich unserem Netzwerk anzuschließen. Unter anderem wirst du als Schoßraum®-Prozessbegleiterin in unserem Newsletter und auf der Homepage erscheinen können. Siehe auch: PLZ-Begleitung

 

Für alle anderen möchten wir zum Thema Wortmarkenschutz ein wenig weiter ausholen:


Tatjana flog der Name "Schoßraum" aus heiterem Himmel ca. 2002 an. Nach einem sehr heilsamen Yoni-Massage-Austausch, in dem ihre Yoni gar nicht mal berührt worden war. Vorher hatte sie den Begriff noch nie gehört. Plötzlich war er da. Damals sagte sie nach dieser Sitzung: "Das ist wirklich keine Yoni-Massage mehr, was wir da machen, das ist mehr: Es ist ein Raum, ein Schoß-Raum und er beginnt an den Haarspitzen und hört an den Fußspitzen auf!" Seit dem setzt sie sich für eine erweiterte Herangehensweise an den Schoß-Raum in ihrer Arbeit ein.

Irgendwann suchte sie auch einen Namen für ihre Art der Arbeit, die eben symbolisch "an den Haarspitzen anfängt und an den Fußspitzen aufhört". Warum nicht den Namen nehmen, der ihr damals selbst eingefallen war? Aus diesem Grund ging sie 2012 frisch, frei und unbedarft zum Patentamt und ließ ihre Wortkreation schützen, denn sie war immer noch davon ausgegangen, dass sie die Schöpferin dieses Begriffes gewesen ist und durch sie dieser Begriff erst mehr und mehr in die Szene eingesickert war und andere durch sie erst begonnen hatten ihn auch zu nutzen.

Später erst hörte sie, dass Claudia Becker z.B. zum ähnlichen Zeitpunkt ebenfalls aus sich heraus dieses Wort schöpfte. Claudia fand von dem Namen ihres Gruppenraums, der damals in Freiburg gelegene "Venusraum", zu diesem neuen Wort "Schoßraum". (Interessant, aber nebensächlich, dass die beiden gerade zu dieser Zeit viel miteinander zu tun hatten, sich über ihre neuen Wortkreationen aber nicht austauschten.)

Um einen Wortmarkenschutz in Deutschland gewährt zu kriegen, braucht es unabdingbar, dass das neue, zu schützende Wort im dt. Wortschatz nicht existiert und tatsächlich war es so: "Schoßraum" existierte nicht. Weder im Duden, noch in Wikipedia und nur dadurch wurde uns der Wortmarkenschutz auch zugestanden.

Damit bekam ihn das Institut als Alleinstellungsmerkmal für seine Arbeit, was uns heute sehr wichtig ist. Das Schoßraum®-Institut sichert unter Bezeichnungen wie Schoßraum®-Prozessbegleitung, Schoßraum®-Beratung, Schoßraum®-Begleiterin, Schoßraum®-Berührung, Schoßraum®-Intimberührung oder auch Schoßraum®-Institut einen bestimmten Standart der Herangehensweise an weibliche Schoß -themen und -bereiche, nämlich: Klar kommuniziert,  in einzelne Bereiche gestuft und nur (höchstens) bis hin zur stillen Hand auf unbekleideten Intimbereich (und mehr nicht).

Die Schoßraum®-Prozessbegleitung gewährt so den Schutzraum, der stark verletzte Frauen unterstützt, sich ihren Schoß -themen und -bereiche wieder zuwenden zu können. Diese getrauen sich erfahrungsgemäß nicht im ersten Schritt zu einer tantrischen Massage, Frauenmassage oder zu einer Yonimassage. Eher aber zu einer Schoßraum®-Prozessbegleitung. Diesen Frauen möchten wir heute im Institut diesen leichten, niedrig-schwelligen Einstieg bieten. Aus diesem Grund ist uns eine Unterscheidung zu anderen Ansätzen und ein Alleinstellungsmerkmal wichtig.

Andere Kolleginnen nutzen auch das Wort "Schoßraum" für ihre Arbeit. Auf der Suche nach einem Kompromis, der uns allen möglicherweise entgegen kommt, konnten wir folgendes finden: Die Begriffe, die das Institut für seine Herangehensweise nutzt sind alles Doppelbegriffe, an deren erster Stelle das Wort Schoßraum steht. Deshalb liegt uns am Herzen, dass Doppelbegriffe mit dem Wortbeginn "Schoßraum" nicht in anderen Zusammenhängen genutzt werden.

Wenn du deine Arbeit oder Profession, also z.B. deine Massage, deine Berührung oder deine Heilung mit dem Schoßraum verbindest und das auch so benennen magst, dann bitten wir dich, deine Bezeichnung dieser Ansätze zum Institut hin ein wenig anders zu positionieren. Du könntest es z.B. wie folgt ausdrückst: "Massage des Schoßraums", "Berührung des Schoßraums" oder auch "Heilung des Schoßraums". Damit ist für uns eine offensichtlichere Unterscheidung zur Arbeit vom Institut Genüge getan.

Und es ist eine Bitte von uns!
Schön, wenn du dem entgegen kommen kannst!

 

Danke dir dafür und liebe Grüße

von Tatjana Bach und Team