Persönlicher Text von Tatjana Bach im Oktober 2019

Ihr Lieben,

in diesem Jahr hat sich viel entwickelt:
Nachwievor pflegen wir unsere Frauenräume und es wird zusätzlich neu kreierte Räume für alle Menschen im Institut geben. Einen neuen, größeren Gruppenraum gibt es bald, in den eine neue „Akademie“ einziehen wird (davon später mehr). Langsam, langsam sortiert es sich also im Schoßraum®-Institut und es kommt neuer Rhythmus und Boden in die Dinge.

Einen neuen Boden kriegt aber auch die unmittelbare Nachbarschaft hier bei uns in der Straße. Mehr und mehr verändert sich die „normale“ Nachbarschaft in ein miteinander verbundenes Leben.

 

Unser erstes Treffen war ersteinmal ein normaler Grillabend mit den neuen Nachbarn, aber aus dem Nichts fängt einer an zu erzählen, was er denn hat und mit den anderen gerne teilen könnte. Von Auto über Bohrmaschine bishin zu frisches, selbstgebackenes, glutenfreies Brot backen, kommt eine ganze Menge zusammen und ich bin zutiefst beglückt über soviel Solidarität.

 

Alle unmittelbaren Nachbarn trafen sich nun schon mehrere Male. Mittlerweile haben wir einen Namen: Die „Blumenbrücke“.

Was wir immer noch als „Werkzeug“ in den Gruppen nutzen, wird hier in den ganz normalen Alltag integriert. Wir fahren nicht mehr für ein Wochenende auf einen workshop, um zu erleben, wie Leben anders besser gehen könnte, kommen dann aber wieder nach Hause und alles bleibt beim Alten. Nein, wir nehmen für gut befundene Werkzeuge jetzt einfach mit in unseren Alltag. Und eine vollkommen neue Art nachbarschaftlicher Verbindung entwickelt sich mehr und mehr und ich bin (und ich sage jetzt mal auch wir sind) sehr dankbar dafür!

 

In der Blumenbrücke gibt es so das Hauptmerkmal ein Redekreis, so wie wir ihn aus unseren Gruppen kennen: Eine/r erzählt, was ihr/ihm auf dem Herzen liegt und die anderen hören zu. Danach wird weder kommentiert, noch reagiert. Frau und man hat sich so zeigen können, ist gesehen worden und wir alle wissen um- und voneinander. Ein zutiefst menschliches Bedürfnis ist gesättigt worden und was macht das mit uns, wenn wir satt sind: Natürlich glücklich!

 

Mittlerweile gibt es auch den „Blumenbrückenblitz“, der wird einberufen, wenn eine/r der sechs Nachbarn vom Leben ganz stark herausgefordert ist. Im Blumenbrückenblitzen springen sofort und schnell die Freunde zur Seite. Zweimal nun schon geschehen, bin ich zutiefst beeindruckt von uns und unserem Füreinanderdasein!

 

Ich bin davon überzeugt, dass Menschen, die sich gemeinschaftlich eingebunden fühlen, dass diese Menschen weniger „darstellen“ müssen. Dadurch werden sie weniger konsumieren müssen. Sie werden sich mehr und mehr auf das Wesentliche freiwillig beschränken wollen.

 

Und in Zeiten von dringend nötigen Wandlungen ist es das Wesentliche, auf das wir uns wieder besinnen. Noch mehr Fliegen geht nicht mehr! Bleibt zu Hause, geh´ deinen Nachbarn besuchen. Eine ganze, neue Welt wird sich dir offenbaren.... auch für dich selbst!

 

Brauchst du Inspiration für ein anderes Leben?
Dann komm´ uns hier im Haus in der Blume besuchen!

 

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten dich zu inspirieren: Ganz bald findet das Waldkraft-Seminar mit Tatjana und Imad statt, oder aber nimm´ teil am Individual-Schoßraum-Retreat oder aber komm´ zum Syrischen Mittagstisch....


Hier oder da, ich und wir alle,

freuen uns auf dich!

 

Liebe Grüße von Tatjana


Persönlicher Text von Tatjana Bach im September 2019

Ihr Lieben!
Der Sommer schenkte uns viel Bewegung im Innen, sowie im Außen.

 

Unser Gästebetrieb und das dazu gehörende Gästehaus hat mittlerweile einen Namen:
Das „Haus in der Blume“ ward geboren.

Hier trafen sich diesen Sommer viele Menschen, um bei uns mitzuleben und


mitzuarbeiten. Unser großer Garten hat sich über ihre Hilfe rießig gefreut und die Hängesackschaukeln waren überglücklich immer wieder stundenlanges „Schuckeln für die Seele im wilden Grün“ anbieten zu können.

 

Tiefes Seelentauchen gab es auch bei unserem letzten internen Treffen von Schoßraum®-Prozessbegleiterinnen mit den eingeladenen Männern, um weiter zu erforschen: Wie kommt unsere Arbeit „an den Mann“, bzw. „zu uns Menschen“? 

Jetzt wissen wir es ganz genau: Nächstes Jahr muss noch weiter geforscht werden, zu tief sind die Themen, zu intensiv das Feld und gleichzeitig sind wir mehr denn je bestätigt: Von der Methodik kann die andere Hälfte der Menschheit ebenfalls enorm profitieren. Freude darüber!

So gibt es also weitere Premieren in 2020:

Einen klassischen „Schoß im Raum - für Menschen“ sowie eine ausführliche Forschungsreihe. Die SPB 2020 lädt ein mit zertifizierten Begleiterinnen die Methodik zu erweitern. Wahre Fein-Forscher mit Abenteuergeist und -mut sind gesucht! Melde dich gerne!

 

Ein anderes Abenteuer klopft ebenfalls schon an: Mit der Klang-Yogalehrerin und Nachbarin Dunja Winkelmann erweitern sich unsere räumlichen Möglichkeiten. Gleich nebenan wird ab dem 01.01.2020 ein neuer Gruppenraum bezogen werden. Wir ziehen aus aus dem kleinen Gruppenraum (dem ehemaligen großen Wohnzimmer), rein in einen großen, hellen, schönen „normalen“ Gruppenraum. Angekommen in der Welt, aber Hallo! Unser Dank gilt unserem überaus entgegenkommenden und super netten Nachbarn, Johannes Herche mit dem Grätz Verlag.

Angekommen in der Welt ist nun auch die Arbeit:

Nach Anerkennung vom Bundesministerium für Familie und damit der finanziellen Förderung vom FSM würdig, wird bei Teilnahme von Fortbildung und zusätzlichem Zertifizierungskurs die Berufsbezeichnung „Gesundheitspraktikerin (BfG) für Schoßraum®-Prozessbegleitung“ möglich. Dafür ein dickes Dankeschön an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von der Deutschen Gesellschaft für alternative Medizin! Wir freuen uns mit aufgenommen zu sein!

So haben wir die ehemalige Fortbildung II in 2020 für alle Menschen als weiteren Forschungsraum SPB 2020 geöffnet. Fortbildung I bleibt weiterhin nur Frauen vorbehalten.

....so neigt sich also der Sommer für uns mit den vielen neuen Geschenken in den Herbst hinein und wir starten gleich durch mit unserem Permakulturkurs. Übrigens für alle Menschen.

Nesrin Caglak wird uns dieses Mal "unser aller Boden" näher bringen und uns Techniken zeigen wie, jenseits von Kunstdünger und Konsorten, dieser fruchtbarer werden kann.

 

Daneben gibt es auch wieder Zeit für die besagten Schaukeln, ein echter Insidertip: „Schuckeln in wilder Natur für die Seele“, komm und mach mit!

 

So wünsche ich jeder und jedem einen guten Start in den Herbst: Schuckelt ab und an! Das entschleunigt und bringt das Wesentliche wieder hervor, um nichts anderes geht es mehr!

Alles Liebe von Tatjana Bach



Persönlicher Text von Tatjana Bach im Juli 2019

Ganz aktuell:

Mehrere Schoßraum®-Prozess-Begleiterinnen haben mit (auserwählten) Männern schon zwei Wochenenden lang sich intern ausgetauscht und sich Feedback geholen, ob und wie unsere Arbeit auch in die männliche Welt hinein wirken kann.

Die Treffen sind mittlerweile sehr Augen öffnend, aufschlussreich und hochinteressant und im September 19 werden wir uns noch einmal treffen.
Nach den ersten beiden Treffen ist klar geworden: Wir braucnen noch mehr gemeinsame Forschungsräume!

So haben wir die ehemalige Fortbildung II in 2020 für alle Menschen als weiteren Forschungsraum geöffnet. Fortbildung I bleibt weiterhin nur Frauen vorbehalten.


Persönlicher Text von Tatjana Bach im Juni 2019

Liebe "Alle", 

wir kommen frisch zurück von unserer Gruppe "Dein Schoß im Raum", die dieses Mal für alle Menschen geöffnet war.

Unser Dank gilt den Männern und Frauen, die diese Premiere mit uns wagten!

Die Schoßraum®-Prozessbegleitung wurde über lange Jahre von mir, Tatjana, einer Frau entwickelt, und im reinen Frauenfeld lange, lange Zeit verfeinert.

Ein zutiefst weiblicher Ansatz also der in besonderer Entschleunigung neu zu erspürende Grenzen und/oder Schwellen eröffnet, bei denen tiefe, oft emotionale, Prozesse eingeleitet und integriert werden. 

 

Dieses Mal keine extra eingeladene Männer, sondern sich frei anmeldende Männer. Kann dieser "normale Gruppenteilnehmer" immer noch mit unserer Arbeit etwas anfangen? Die vor 4 Monaten privat eingeladenen Männer hatten uns das bestätigt.....

 

Jetzt war Feldforschung angesagt und ich wusste gar nicht wer denn da kommen würde und dementsprechend aufgeregt war ich. Mein großer Dank gilt dem ZEGG, dort dieses Experiment gewagt haben zu können! Sowie Detlef Scholz, der an meiner Seite mit in das Unbekannte sprang und das gleich doppelt: Einmal in ein für ihn unbekanntes Gruppenformat, sowie andererseits an die Seite einer Leiterin, deren Stil er noch nicht gänzlich kannte. Danke dir sehr, Detlef, ich hoffe wir arbeiten noch ganz viel zusammen!

 

Wir alle kommen zutiefst glücklich von dieser Premiere zurück! Ein Teilnehmer: " Das Erleben einer Annäherung, einer Hand, in 30 MINUTEN UM 50 CM, an meinen Handrücken, meinen Handrücken. In dieser unendlichen Langsamkeit, dieser Feinfühligkeit, welche mir selbst auch so sehr entspricht. Und dann dass Erleben meines Beckens, das Spüren dessen, ein kleiner Anflug des Gefühls von Heimat, Geborgenheit, Zuhause Seins, Frieden. Unglaublich! Und wir sprechen immer noch von einer Annäherung an den Handrücken. Welche Freude! Was ist da wohl noch möglich?"

Auch ich war verblüfft, wie tief die Prozesse und Erkenntnisse in dieser Gruppe waren und wie viel seelisches "Neuland" sich offenbarte und zwar bei allen: Bei den Männern, wie bei den Frauen, also bei uns Menschen. So eröffnet das "Schoßraum ®-Institut für Selbstentfaltung" nun mehrere Gruppen für "alle Menschen"! 

Neben Permakultur und Waldkraft-tanken, jetzt auch die Selbsterfahrungsgruppe Dein Schoß im Raum im Februar 2020 im ZEGG und auch die Fortbildung II erhält ein neues Format und ab März 2020 sind Männer bei uns eingeladen gemeinsam nochmals tiefer zu tauchen, Feb und alte FoBi wieder mit Detlef Scholz an unserer Seite. Neue Zeiten beginnen, ich freue mich sehr drauf!

Herzliche Grüße vom Waldrand,

Tatjana Bach


Persönlicher Text von Tatjana Bach im April 2019

Ihr Lieben,

reiche Tage liegen hinter uns!

 

Dem jährlich stattfindenden internen Treffen unter uns Schoßraum®-Prozessbegleiterinnen war das erste Mal in unserer Geschichte ein weiteres Treffen voraus gegangen:
Das Treffen des „Schoßraum®-Institutes mit den Männern“

Seit 3, vielleicht 4, Jahren erreichen uns immer mehr Anfragen von Männern und endlich wollten wir uns zu diesem „Ruf des Lebens“ positionieren. Ich und die anderen Frauen luden also verschiedene männliche Vertreter ihrer Fraktion ein zu einer gemeinsamen Zeit, in der wir forschen wollten.

 

Wir alle hatten viele, viele Fragen in die männliche Welt hinein. Meine waren so ähnlich wie „Haben Männer eigentlich einen Schoßraum?“ „Kann, angesichts des wahrscheinlich schneller aufkommenden Themas der Lust, weiterhin klar und integer begleitet werden?“ „Passt die Schoßraum®-Prozessbegleitung mit ihrer Entschleunigung eigentlich zum Mann?“ Ich hatte gefühlte 1000 Fragen.

Nach dem gemeinsamen Tagen kann ich sagen, dass ich zutiefst beglückt aus unserem ersten gemeinsamen Forschungsfeld komme! Um es mal kurz zu machen: „Ja, Ja, Ja!“
Männer haben einen Schoßraum! Integer begleiten ist möglich! Entschleunigung eröffnet auch dem Manne neue, unerwartete Erfahrungsräume, die heilsames Geschehen erfahrbar machen!

„Blume 13“ haben wir uns genannt: 13 Menschen waren wir und in der Blume in Ziegenhagen liegt das Institut. Die Blume 13 wird sich in diesem Jahr noch 2 Mal treffen und ganz sicher wird sich mehr und mehr eine „Schoßraum-Prozessbegleitung für den Mann“ entwickeln. Wie, das wissen wir noch nicht und schauen aber erfreut zu, wie es sich entwickelt und webt und Gestalt annimmt!

 

Dass „die Männer mehr dabei sind“ war für mich ja schon sehr deutlich allein mit dem Kauf des Hauses spürbar. Doch nochmals bin ich darin bestätigt und zwar nicht nur wegen unserem ersten Treffen mit den Männern hier, sondern auch, weil zu unserem Hausmeister Herr Wendel und unserem Gärtner sich langsam, langsam ein Allrounder sich hier mit uns anfreundet und mehr und mehr einarbeitet. Damit „bevölkert“ das Schoßraum-Institut eine Frau und !drei! Männer. Ist das nicht verrückt?

Und es ist so gut! Jede/r auf seiner/ihrer Art und Weise ist eine echte Bereicherung und Komplettierung hier vor Ort! Und eventuell haben wir auch bald eine neue Hausmeisterin, dann sind wir hier immerhin zwei Frauen! Danke, danke, danke für diese Fügungen und Führungen, die ich mir selbst nie hätte erträumen können! Meine Dankbarkeit ist wirklich groß!!

So, das waren die auch menschlich sehr anrührenden Neuigkeiten hier von uns aus der Blume 10.

Desweiteren gibt es aber auch viel Bewegung auf der offiziellen Ebene, aber Hallo!!

 

- Es wird ein Tag der offenen Tür am Samstag, den 13.4. und ein Sommerfest am 2. - 4.8. ausgerichtet werden! Kommt, besucht uns, wenn ihr in der Nähe seit!

- Permakultur ist scheinbar in und on und hipp und das wusste ich ja schon immer, aber dass die Kurse so gut gebucht werden, in denen in unserem Garten gebuddelt wird und es von Nesrin noch etwas zu lernen gibt, auch das hätte ich nicht vermutet.... Jetzt anmelden garantiert dir noch einen Platz!

- Einige wenige Plätze gibt es auch noch im Selbsterfahrungskurs „Quelle weiblicher Kraft“ in Bad Belzig bei Berlin! Jetzt kannst du noch teilnehmen, auch um eventuell die Fortbildung anzugehen, die auch mittlerweile nur noch wenige Plätze frei hat. Komm, melde dich, rufe an!

 

- Ganz neu und das erste Mal im Institut: Das neue Kursangebot von Johanna Holembowski mit mir „Die Arbeit mit Emotionen in der Körperarbeit“ ist auch für Frauen und Männer gedacht! Whow, es geht wirklich los und allen kann ich nur empfehlen hier teilzunehmen. Johanna ist mit ihrer Forschung am Puls der Zeit und hat sehr interessante Ergebnisse zusammen getragen, die sehr, sehr hilfreich sind als Sessiongeber/in zu wissen!

 

- Ebenfalls ganz neu die Arbeit am Tor ins Leben mit Amba Finis! Yonikunde entschleunigt und tief für alle, die aus der konventionellen Körperarbeit kommen und sich mehr und mehr hier gerufen fühlen, genauso wie für dich privat, um dich rückzuverbinden und zu stärken!

 

- Last, not least bietet Cornelia Promny das erste Mal hier bei uns in Ziegenhagen einen Zertifizierungskurs zur Gesundheitspraktikerin (BfG) an. Nach unserer Fortbildung und auch mit vergleichbaren, anderen Fortbildungen hast du jetzt die Möglichkeit dich hier bei uns am letzten November WE zur Gesundheitspraktikerin zertifizieren zu lassen!

Ich blicke also immer noch erstaunt, ob der inneren und äußeren Fülle, voller Freude darauf, wie das Institut die Segel aufnimmt und anfängt zu hissen und zu segeln und ich freue mich dich hier oder da begrüßen zu können! Kommt, es ist echt schön hier!!

 

Alles, alles Liebe bis dahin wünscht,

Tatjana Bach