Persönlicher Text von Tatjana Bach Anfang Mai 2020

Liebe Freundinnen und Freunde!

6 Wochen zuvor schrieb ich hier an dieser Stelle, dass ich davon ausgehe, dass jetzt eine Zeit beginnt, in der das Wesentliche hervor kommen wird. „Nutzen wir die Chance“ stimmte ich dem zu und begab mich in unseren, vom Institut freiwillig gewählten, Shutdown.

Den besonderen Zeiten geschuldet war, dass ich trotzdem weiterhin meine wohlgewählten Informationskanäle nutzte und holte mir in der nächsten Zeit immer wieder mal Informationen aus erster Hand:

Aus Italien hörte ich: „So viele Tote...“

Aus New York City hörte ich: „Und dann kam die Nacht, als ich deutlich merkte, wie mein Körper dieses Ding einfach noch nicht kennt und dem nichts, aber auch gar nichts, entgegenzusetzen hatte. In dieser Nacht kämpfte ich nur noch darum, nicht in die Warteschlange der Tragebahren eingereiht zu werden, die an den Notfall-Aufnahmestationen der Krankenhäuser bis auf die Straße hinaus Schlange standen.“

Mehr brauchte ich nicht zu hören.

Ich nehme bis heute ernst, was empfohlen wird, um die enorme Anschubkraft von Erkrankungen abzumildern. Mir ist auch klar, dass es kein „nach Corona“ mehr geben wird, nur ein „mit Corona danach“.

Mir kam der Shutdown im Institut auch entgegen: Ich war damit im Retreat gelandet: 49 Tage Stille, Rückzug, Mäßigung und Besinnung liegen nun hinter mir.


Anfang Mai endet nun diese Zeit und ein neues Gespräch war nun nötig mit denjenigen, mit denen ich mich in den Belangen rund um das Institut bespreche, neuerdings auch zu dritt. Ich und meine langjährige Freundin und Miterarbeiterin der Fortbildung, Johanna Roth, holen dieser Tage auch Detlef Scholz zu unseren Besprechungen dazu. Detlef ist mein geschätzter Kollege in der Forschungsreise im Institut zum Thema „Die SPB und die Männer“.

Wir treffen uns also virtuell und in unserer Befindlichkeitsrunde bin ich verblüfft, was ich höre. Jede/r von uns erzählt, wie wir im Großen und Ganzen selbst recht gut durch die Zeit kommen, bis auf, wie verstörend es sei, wahrzunehmen, was in unserem näheren Umfeld passiert: Verschwörungstheorien, egal welcher Couleur, greifen in unseren Freundeskreisen um sich und jede/r von uns ist irgendwie davon mehr oder minder betroffen.

Wir erkennen, dass virtuell danach gegriffen wird, was innerlich als passend empfunden wird: "Take what you want" beschreibe ich dieses Phänomen schon im März im Logbuch.
Das Internet liefert heutzutage die jeweils dem Suchenden als passend empfundene "Wahrheit“:

- Die Guten werden überleben...

- Die Erde rächt sich....

- Die Pharmaindustrie manipuliert...

- Die Außerirdischen brauchen Energie...

- Die Demokratie ist gefährdet…

- Die Wahrheit ist verboten...

Bei vielen vermute ich einen Kern, der tatsächlich in der Realität gegründet ist. Darüber legen die Menschen dann schichtweise ihre eigenen Thesen, kann Psychologe Roland Imhoff erzählen, dessen Forschungsinteresse auch der Verschwörungsmentalität und den „datengetriebenen Ansätzen zur inhaltlichen Beschreibung von Stereotypen“ gilt.

Diese Kerne, jetzt umhüllt mit diesen Schichten, werden dann gefühlte Wahrheiten und in meinem Bekanntenkreis habe ich am Rande miterleben können, wie ehemalige Freunde sich um ihre jeweiligen Wahrheiten geradezu zerstritten.

Seit Anbeginn beobachte ich mich diesbezüglich: Positioniert es sich auch in mir? Das tut es immer noch nicht und jetzt höre ich von meinen zwei nächsten Menschen im Schoßraum-Institut, dass sie eine ähnliche Position vertreten wie ich, nämlich keine innerhalb von den vielen Positionen, die uns gerade angeboten werden.

"Wir müssen lernen mit dem Nichtwissen sein zu können. Sobald wir wissen wollen, werden wir greifen und sobald wir greifen, meinen wir die Wahrheit zu haben und damit ist deine Wahrheit dann schon nicht mehr wahr. Du bist damit dann falsch und ich richtig und damit sind wir wieder in der Trennung gelandet und das will ich nicht mehr." sage ich und Johanna erwidert:

„Ein Beispiel dafür ist die Ansicht, dass die Frequenz auf unserem Planeten sich derzeit erhöhe, und dass alle Menschen, deren Frequenz nicht hoch genug sei, sich von allein (durch Sterben) aussortieren werden. Für mich ist das ein zutiefst sozialdarwinistischer Gedanke, und der führt letztlich zu Entsolidarisierung und Trennung in Gut und Böse, in wertes und unwertes Leben.“

„Gerade diejenigen, die sich so gerne auf die Liebe berufen und diese immer hochhalten, gerade diejenigen proklamieren dieser Tage gerne die Sachen, die aber doch erst einmal nur Angst machen, und keine Liebe kreieren“ erwidere ich und Detlef ergänzt, dass wir zur Zeit in einer Situation weltweit leben, in der viele, viele Menschen mit Unsicherheiten und Ängsten konfrontiert sind, die sie so noch nie zuvor gehabt haben und auf diesem Boden diese Theorien nochmals viel mehr Nährstoff bekommen können.

 

Roland Imhoff kann nach seinem jetzigen Forscherstand bestätigen, dass oft jene Menschen zu Verschwörungstheorien neigen, die mehr das Gefühl haben, weniger Kontrolle über ihr Leben zu haben. Und die jetzigen Lebensumstände sind so gelagert. Wir haben einfach weniger Kontrolle über das eigene Leben.

„Zunächst ist es wichtig, wahrzunehmen, was gerade ist, und wie es uns wirklich geht damit.“ meint Johanna dazu. „Wir verlieren gerade alle viel. Sicherheiten, Freiheiten, konkrete Menschen, die sterben, und andere, die an den gesellschaftlichen Veränderungen zugrunde gehen, ohne dass das sichtbar ist. Es ist wichtig, den Schritt des (Mit-)Fühlens nicht zu übergehen. Und um das zu können, ist es gut, Selbstregulierung zu üben – und Selbst-Mitgefühl. Und mehr und mehr müssen wir nicht nach Außen projizieren. Und dann, wenn wir mit uns und mit der Welt fühlen, dann werden daraus vielleicht die nächsten Schritte klarer, und es erwachsen die wirklich nachhaltigen Visionen zu dem, was sich entwickeln kann, und was jetzt zu tun oder zu lassen ist. Individuell und kollektiv.“

 

Ein wesentliches „Werkzeug“ der Schoßraum®-Prozessbegleitung ist die Selbstregulierung. „Dich selbst für wahr nehmen“ nennen wir mittlerweile die Video-Schoßraum-Prozessbegleitungs-Sitzungen. Wir alle sind zutiefst berührt, wie tief eine zu begleitende Person mit sich selbst in Kontakt kommen kann, wenn Begleitung im Sinne von Schoßraum neue Kanäle für sie selbst öffnet. Dafür muss keine Distanz vorhanden sein, funktioniert aber eben auch wunderbar in einem virtuellen Video-Call.

Denn erst wenn ich bei mir ganz gelandet bin, muss ich den anderen nicht anders haben, als er ist. Dann habe ich die Größe ihn sein zu lassen und so besteht dann die Möglichkeit in wahren Kontakt zu kommen. Oder auch wahrnehmen zu können, was der Kontakt zu vielerlei Theorien rund um Corona mit uns macht. Dieter Halbach drückt es so aus: „Das Virus könnte so gesehen eine Metapher, ein Werkzeug, für mehr Aufmerksamkeit in unserer gegenseitigen Beeinflussung sein. Der Abstand wäre dann hilfreich, wenn er zu mehr Wahrnehmung führen würde.“

„Ich gehe davon aus, dass es auf der Welt Verschwörungen gibt, dennoch halte ich es nicht für sinnvoll all diesen Theorien und Mutmaßungen blind zu folgen. Was mir fehlt ist der Dialog zwischen den Weltanschauungen. Eine von der offiziellen Berichterstattung abweichende Meinung als Verschwörungstheorie abzustempeln ist ebenso fragwürdig wie hinter Allem die Konspiration einer Geheimregierung zu vermuten.“ schreibt Pablo Hess und Jonas Duhme im Rundbrief vom Ökodorf Siebenlinden:
"In einer Zeit, in der ... sich Meinungen radikalisieren, wollen wir den Menschen hinter der Meinung nicht vergessen. Das erfordert die in den letzten Jahren so oft gepriesene Toleranz und eine ordentliche Reflektion darüber (denn „tolerare“ (lat.) heißt ja übrigens auch nichts anderes als „aushalten“). Sollte es in unseren Diskussionen nicht vor allem darum gehen, den andersdenkenden Menschen nicht aus den Augen zu verlieren und dass wir mit Achtung und Respekt miteinander in solchen Fragen ringen können?“
Charles Eisenstein bringt die schier unendliche Flut im Internet auf den Punkt: "Ich habe meine Meinung, aber wenn ich im Verlauf dieser Notsituation eines gelernt habe, dann ist es, dass ich nicht wirklich weiß, was passiert. Ich kann mir nicht vorstellen, wie das überhaupt jemand kann, inmitten dieses brodelnden Gemischs aus Nachrichten, Fake-News, Gerüchten, zurückgehaltenen Informationen, Verschwörungstheorien, Propaganda und politisierten Narrativen, von denen das Internet voll ist. Ich wünschte mir, dass viel mehr Menschen dieses Nichtwissen begrüßen könnten."

„Aushalten scheint bei all dem offline tatsächlich weitaus besser zu funktionieren als online: Ich kann dem anderen liebevoll begegnen, auch wenn ich seine Meinung nicht teile. Ich kann fühlen, sagen und vor allem zeigen: Ich teile deine Meinung nicht, aber das heißt nicht, dass wir nicht zusammengehören. Aushalten, liebe Leser*innen!" schreibt Jonas Duhme zum Abschluss.

So „halten wir aus“, bzw. tolerieren wir, eine Freundin von mir und ich, dass sie sich tief und ausgiebig im Internet dort kundtut, wo ich klare Grenzen setze. Wir halten den Kontakt zueinander und wir haben Gespräche und in beiderseitigem Respekt halten wir inne, wenn es für die ein oder andere zu viel wird. Ihr habe ich auch gesagt: „Wenn es wirklich so weit kommen sollte, dass ich was wissen muss, dann schreibe mir eine Mail. Aber solange das nicht nötig ist, solange möchte ich gerade die jetzige Zeit nutzen wieder aufzutanken und zum Wesentlichen zu kommen.“ Das unterstützt sie auch gerne, sie weiß wie anstrengend die letzten Jahre für mich waren.

 

In diesem Zusammenhang mag ich auch von einer Frau erzählen, die zurzeit bei uns im virtuellen Schwesternkreis Teilnehmerin ist. Sie ist vor kurzem umgezogen. Mit ihren dortigen, neuen Nachbarn hat sie schon im Garten gesungen, Gitarre gespielt und nette Abende verbracht. Am 20.4. feiern diese dort Hitlers Geburtstag. Darüber ist sie zutiefst erschrocken und der erste Impuls war sich vollends zu distanzieren. Doch mit den Tagen besinnt sie sich mehr und mehr, dass sie jetzt erst recht den Kontakt halten will: „Ich möchte ihnen weiterhin auf der menschlichen Ebene begegnen, so wie wir es bisher taten!“ erzählt sie uns. „Wer weiß? Vielleicht eröffnen sich so neue Inspirationen für sie, wenn sie mich näher kennenlernen?“ Sie nimmt das, für mich immer noch Nicht-zu-nehmende, an! Sie hält es! Und sie hält es aus, sprich: Sie ist laut Definition tolerant. Meine Achtung dafür, auch wenn ich erleichtert bin, nur mit deutscher Campingkultur hier bei uns in der Blume Seit an Seit zu leben.

Mit Menschen, die nicht aus meiner Szene stammen, mit diesen Menschen in Kontakt zu kommen oder mit Menschen, die meine Werte verlassen, weiterhin in Kontakt zu bleiben, das sind meines Erachtens handfeste, alltagstaugliche, konstruktive Anregungen für unsere Krisenzeit.

 

Auch Pablo Hess lenkt den Fokus auf unsere eigene Handlungsmacht: „In dieser ver-rückten Zeit richte ich meine Aufmerksamkeit auf das, was ich selber bestimmen und ändern kann. Ich will diese gewaltige Energie der Krise nutzen um den Wandel in Medizin, Wirtschaft und Politik zu visionieren, zu formulieren und zu installieren. Kraftvoll ist es, wenn ich mein Einkaufsverhalten ändere (regional, biologisch, nachhaltige Produkte, Qualität vor Quantität), mein Geld den Banken entziehe und selber in sinnvolle Projekte investiere oder nötige Kredite von Freunden erbitte und Politiker wähle, denen ich vertraue. Wir haben wesentlich mehr Macht als wir glauben!“

 

Die Schoßraum-Prozessbegleitung wurde oft als Methode radikaler Selbstermächtigung bezeichnet.

Jetzt ist die Zeit dieses anzuwenden. Immer war es in der Schoßraum-Prozessbegleitung darum gegangen, die eigene Wahrheit zu finden, neu zu erleben, neu zu beleben oder einfach nur die eigene Wahrheit auszudrücken, zu zeigen, zu sein. Und die eigene Wahrheit findet sich drinnen, drinnen in mir und drinnen in dir. Auf gar keinen Fall draußen.

In diesen Zeiten kann es aber herausfordernd sein, sich dem Wesentlichen zuzuwenden, nach Innen zu lauschen, sich auf sich selbst zu besinnen. Im Außen ist es gerade jetzt sehr extrem, anders, neu, aufwühlend und unsicher, egal in welche Richtung wir gucken: Geld, Arbeit, Schule, Kontakte, soziales Leben. Und genau deshalb brauchen wir gerade „… Menschen um uns herum, die zulassen können, und es auch sagen, dass sie verunsichert sind, Angst haben, sich Sorgen machen, dass sie wütend sind, dass sie erschöpft sind, dass sie ratlos sind. Die all das nicht wegmachen müssen. Die sich also der Realität³ stellen (können). Und die dann sagen, okay, und was machen wir jetzt damit? Was sind die kleinen Dinge, die ich gerade tun kann? Und die das dann mit großer Liebe tun können, weil ihr Herz eben nicht dicht machen muss, um auch die anderen Gefühle nicht zu spüren“ wie some_of_many im Blog schreibt.


Auch ich ahne, dass es die Liebe im Inneren ist, die uns jetzt irgendwie da durch die Tage der Krise tragen wird. Im „Hohelied der Liebe“ finde ich: „Die Liebe höret nimmer auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird. Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk.“ 

Das Nicht-Wissen aushalten zu können ist vielleicht die hohe Kunst der jetzigen Zeit das Gesamtwerk halten zu können. Denn jede Theorie ist nur Stückwerk.

 

Jetzt gilt anzuwenden, was wir alle hier in diesem Verteiler uns eigentlich schon alle angeeignet haben: sich selbst zu regulieren im Sinne von alles tun, was uns hilft, uns selbst wahrzunehmen, liebevoll anzunehmen, was ist und bestmöglich das tun, was hilft, uns in Kontakt mit uns und dann mit anderen zu bringen.

 

Die Schoßraum-Prozessbegleitung unterstützt dabei. Mehrere Prozessbegleiterinnen bieten jetzt auch online oder telefonisch ihre Sitzungen an und das Angebot auf Spenden Basis in einer Video-Sitzung „Dich selbst für wahr nehmen“ hat sich bis zum 2.7. verlängert.

 

Mich unterstützt in meiner Selbstregulation folgendes: Ich hole mir Informationen aus erster Hand und wähle bewusst meine virtuellen Informationskanäle. Nur was ich als „konstruktiv, erbaulich und dem Leben dienend“ wahrnehme, erreicht mich sowieso schon länger.

Ich pflege den respektvollen Umgang mit Andersdenkenden bewusst auf der menschlichen Ebene und habe eine Freundin gebeten sich bei mir zu melden, falls doch „die Welt untergeht“ und ich irgendwas wissen sollte.

Ich nehme mich selbst „für wahr“ und besinne mich so oft es mir einfällt auf „meinen heutigen Tag, Stunde oder Minute im Hier und Jetzt“.

Ich weiß um unsere Dualität und dass jede Seite auch ihre andere Seite hat und ich mich immer auf die Seite fokussieren kann, die von mir als „konstruktiv und erbaulich“ empfunden wird und kriege ich es innerlich mal nicht ins Konstruktive gedreht und stürze ab, betreibe ich Seelenhygiene, lasse die Welle zu und fühle - und nach einer gewissen Zeit reguliere ich mich dann selber raus.

Und braucht das Ganze aber menschlichen Kontakt, dann hole ich mir meine Leute an die Seite oder gönne mir eine Sitzung.

 

Zuletzt kann ich eigentlich nur zutiefst entspannen,

weil ich in diesen turbulenten Zeiten einfach nichts wissen kann.

Wie erleichternd aber auch!!

 

Denn, wie some_of_many schreibt: „Es braucht keine „neuen Menschen“. Es braucht die guten alten, fehlbaren, menschelnden Menschen, die ganz kleine Dinge tun, und vielleicht mit ganz großer Liebe, aber ein kleines bisschen Liebe reicht auch.“

Herzlich willkommen!

Wir im Institut jedenfalls haben nochmals unseren freiwilligen Shutdown verlängert. Bis zum 2.6. ist nochmals mehr Zeit für das Wesentliche. Nutzt die Chance. Es gibt viel zu tun. Alltagstaugliche, konstruktive und erbauliche Ideen für die Praxis ganz nah dran am menschelnden Menschenleben wollen gefunden werden! Theorien dürfen jetzt mal ein bisschen warten...

Liebe Grüße von Tatjana

 

 

Persönlicher Text von Tatjana Bach im Mitte März 2020

Ihr Lieben,

dank den Auswirkungen von Corona kann weltweit auch etwas erfahren werden, was mir persönlich zutiefst am Herzen liegt: die Entschleunigung. „Entschleunigung bringt das Wesentliche wieder hervor, um nichts anderes geht es mehr!“ schreibe ich im Spätsommer hier an dieser Stelle. Jetzt ist es so weit!

 

Diese Tage erfahre ich, dass doch noch Gesundheit und Leben einen hohen Stellenwert in unserer menschlichen Werteskala hat. Alle Welt ist darum bemüht die Rasanz aus dem Geschehen rauszunehmen, damit der jeweilige aktuelle Stand der schwer Erkrankten nicht die jeweilige aktuelle Kapazität von Notfallbetten / Beatmungsgeräten übersteigt. Corona kommt so oder so, frau und man ringt und hofft lediglich nur noch um eine Entschleunigung der Geschehnisse, damit die, die es hart erwischen wird, auch die Chance kriegen weiter leben zu können.

Es geht um Leben. Und dafür hebt die industielle Weltbevölkerung, diejenige, die auf den Punkt des no returns im Klimawandel vorprescht, sich selbst urplötzlich aus ihren hochgeheizten Fußfesseln. Und unser wunderbarer Planet atmet auf!

Herzlich willkommen im Leben!

 

Nutzen wir also die Chance!

 

Im Institut hatten wir noch letzten Sonntag eine Telefonkonferenz, in dem es darum ging, wie wir mit den blitzartigen sich verändernden Verhältnissen umgehen. Wir entschieden uns dafür Verantwortung zu übernehmen, indem auch wir dazu beitragen die immense Antriebskraft der Verbreitung möglicherweise reduzieren zu können, indem wir keine Menschen mehr zu uns reisen lassen. Auch nicht zu unserer SPB 2020, auf die wir alle uns so sehr freuten. Frau Merkel setzte Tage später einen drauf und jetzt ist es auch amtlich verordnet:

Entschleunigt! Bleibt so viel wie möglich zu Hause!

Bis zum 8.Mai werden ersteinmal alle öffentlichen Aktivitäten im Institut nicht stattfinden. Nach unserem Senkrechtstart mit wunderbarer Eröffnung der neuen Seminarräume und gefühlten 5 Gruppen in nur 4 Wochen: Rumms, Ende! Wir und mit uns auch all die anderen - von nichts auf gleich – im verordneten Besinnungsmodus!

 

Wer hätte solch einen Vorgang orchestrieren können?

Keiner von uns. Leila Dregger schreibt: „Ganz gleich ob das Virus nun menschengemacht oder naturgegeben ist: Er zeigt uns, wie fragil die globalisierten Systeme sind und dass die Menschheit in der Lage ist, ihr kollektives Verhalten von einem Tag auf den anderen grundlegend zu verändern. Nehmen wir den erzwungenen Pausen-Modus, um uns vorzustellen, wie eine heilende Veränderung unserer Gesellschaften funktionieren könnte! Wie werden wir uns versorgen, mit wem in unserer Umgebung können wir zusammenarbeiten, was werden wir tun, wenn tatsächlich die globalen Systeme zusammenbrechen?“

Hier sitzen wir also in unserem Schoßraum®-Institut, in der Blume, im Stillstand!

 

Leila Dregger: Es sind jetzt „Dinge möglich, die niemandem sonst gelangen, weder den Klimastreiks und Umweltaktionen der letzten Jahre noch der UNO in ihren ganzen Jahren des Bestehens noch allen Bemühungen, Bedrohungen, Appellen, Bewegungen, Wissenschaftlern, dem Papst oder sonstigen Autoritäten: entschlossenes, rigoroses Handeln über alle Grenzen hinweg.“

Ich erahne, dass wir uns mit den von ihr gestellten Fragen die nächsten Wochen und Monate beschäftigen werden. Und ich erahne, dass viele, viele andere Menschen vor ähnlichen Herausforderungen und Anforderungen stehen. Caren Miosga traf es gestern auf dem Punkt, als sie sagte: „Dieses Land lernt gerade stündlich dazu,.. was es heißt das Heute so zu leben, wie wir das Morgen noch verantworten zu können.“ Das sind geradezu spirituelle Ansätze und das in den deutschen Tagesthemen! Neue Chancen gilt es jetzt also gemeinsam anzugehen!

Auf unserer Homepage wird es ab sofort ein kleines Logbuch von mir geben. Dort berichte ich, was in diesen Zeiten von Umbruch und Wandel mich persönlich hier in unserer Blume beschäftigt. Ich erahne Bewegungen, die inspirieren können.

 

Meine erste Bewegung in diesen neuen Zeiten, nicht im Außen, aber im Innern, war: „Mir halbwegs kräftigen Menschen kann es nicht darum gehen, mich nicht anzustecken, sondern es geht nur darum meinen Mitmenschen bestmöglichst nicht anzustecken!“

Also, lasst uns die Hände waschen, tief durch atmen und die immense Chance in der zwangsverordneten Pause nehmen: Weite mehr und mehr Entschleunigung in deinem System, fühle Element Erde unter dir, bauche mehr denn je, mach Kontakt zu deinem Schoß und bleib vor allem gesund und munter in diesen bewegenden Zeiten!

 

Entschleunigung bringt das Wesentliche wieder hervor, um nichts anderes geht es mehr!

Alles erdenklich Gute wünscht dir,

Tatjana

Persönlicher Text von Tatjana Bach im Februar 2020

Ihr Lieben,

wo beginnt neues Leben, wenn nicht bei uns?

Alltagstauglich und leicht integrierbar wünsche ich mir seit jeher Veränderungen, die zu einem konstruktiven und das Leben fördernden Leben für uns alle führen. Und damit meine ich wirklich alle: Mich, meine/n Liebespartner/in, wie die/den Nachbarn/in nebenan, genauso viel wie meine Umwelt, die Natur, die Tiere, alle die beteiligt sind an meinem kleinen Leben, das nämlich ein Ausschnitt vom großen ganzen Leben an sich ist.

Mit der Schoßraum®-Prozessbegleitung ist eine Herangehensweise an sich selbst und das Leben geschaffen worden, die in ihrer Wirksamkeit genau dort wirkt: schlicht und tief bis in unseren Alltag hinein, also ins große, ganze Leben hinein.

Hier geht es (auch) darum immer echter und wahrhaftiger mit sich selbst und dem Leben an sich zu werden. Mit der Einweihung vom „Haus in der Blume“ gleich nebenan konnten wir spüren, was für ein neues, konstruktives und erbauliches Leben sich schon mit uns und um uns herum kreiert hat. Eine Besucherin hat wunderbare Worte gefunden, denen ich nichts hinzufügen kann:

"Was für ein wundervolles Fest, was für eine wunderbare Einweihung eurer neuen Räume! Ich glaube, ich habe so etwas so noch nicht erlebt. Für mich war es so, dass viele wunderbare Menschen zusammen gekommen sind, sehr offen und jeder auf seinem ganz eigenen Weg schon richtig gut vorangekommen. Und mit seinem EINFACH DA SEIN, sich bei euch wohl fühlend - eurer herzlichen Einladung folgend - hat jeder diesem Raum und eurer Arbeit seinen Segen gegeben.

So herzlich eure Angebote, sehr offen die Atmosphäre, so kraftvoll das Singen, so ausgelassen freudig der Tanz - so weiht man einen Raum!! Das weiß ich jetzt! DANKE!!"

 

Danke an dieser Stelle an euch alle!
An alle, die Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr unablässig dabei sind sich freizuschaufeln und anzukommen in einem Leben, das fördert, unterstützt und das Leben feiert. Allen verrückten Umständen da draußen zum Trotze! Nur so kann das Leben an sich zur Schönheit gewandelt werden, nämlich indem wir uns dafür einsetzten, ganz konkret im Hier und Jetzt im eigenen Leben. Meinen tiefsten Dank dafür!

 

Ganz konkret im Hier und Jetzt beginnt im „Haus in der Blume“ unsere diesjährige Fortbildung zur Schoßraum®-Prozessbegleiterin nächste Woche Mittwoch und es sind noch wenige Plätze frei. Melde dich, wenn du noch zögerst, lass uns deine konkreten Hindernisse gerne gemeinsam anschauen. Schoßraum®-Prozessbegleitung unterstützt Leben und genau das braucht es mehr denn je, herzlich willkommen im Feld!

Liebe Grüße von Tatjana

Persönlicher Text von Tatjana Bach im Januar 2020

Ihr Lieben,  

stark erlebe ich dieses Mal die Rauhnächte: Stark fühle ich die Erde. Mir fällt auf, dass ich mehr und mehr anders in die Welt blicke. Bei uns in Ziegenhagen ist es sehr idyllisch, keine Frage, aber mittlerweile steigt in mir fast ständig diese Wahrnehmung in mir auf: Was wäre z.B. dieses Stück Erde hier, wenn wir mit ihm wären?

Die Schamaninnen sagen, wenn die Frau sich ihrem Schoß wieder zuwendet und diesen wieder belebt, dann wird sie von dort aus verbunden mit dem Leben an sich. Und wer nicht mehr vom Kopf her, sondern vom Bauch her verbunden ist, die nimmt anders wahr, sie fühlt nämlich das Leben, sie kann nach meinen Worten dann "bauchen". Und andere sagen: Erst wenn die Frauen wieder beginnen zu fühlen, erst dann wird sich etwas verändern. Sie können sich dann nämlich nicht mehr wegducken, sondern die Emotion ist so stark, dass sie raus muss, an den „Mann“ / an die „Menschheit“ gebracht werden muss, wunderbar!

 

In meiner Frauengruppe sind wir auf der Suche, wie wir neue, lebensbejahende Strukturen in unserem Wirkungsbereich erschaffen können. Eine von uns sagte ernsthaft: „Warum nicht gemeinsames „Weinen vor dem Rathaus“ initiieren?“

 

Ich finde das eine geniale Idee! Jeden Freitag treffen sich die Frauen vor den Rathäusern und weinen gemeinsam darüber wie unsere Lebensgrundlage, nämlich die Erde mit all ihren Geschöpfen, mehr und mehr (von uns) zerstört wird.

 

Genauso, wie ich die Idee gut finde, was einer alten Mytologie zugeschrieben wird, die ich leider nicht benennen kann. (Helfe mir jemand, ruf einfach an, wenn du es weißt.) Die Idee finde ich trotzdem durchschlagend gut und hoch modern:
Alle Frauen schliefen nicht mehr mit ihren Männern, die in den Krieg ziehen wollten. Der Krieg soll damit damals verhindert worden sein! Genial!

 

Ich weiß, ich lehne mich gerade weit aus dem Fenster. Solltest du Anregungen, Kritik oder dergleichen haben, bitte ich keine Mail zu schicken, sondern am Freitag, den 10.1. einfach tagsüber anzurufen, die Nummer findest du unten, ich bin dann erreichbar.

 

Und trotzdem schreibe ich weiter, denn mehr und mehr kann ich nicht mehr wegsehen, mich wegducken, mir es gemütlich machen auf meiner Scholle, nein!

Ich fühle mehr denn je, dass es gewaltig auf allen Ebenen mit der Menschheit schief läuft und sie diesen wunderbaren Planeten mit sich in den Abgrund reißt. Das will ich nicht! Und hiermit stehe ich auf und nutze zumindest den Kanal, den ich nutzen kann: Unsere Mailverteiler!

 

Da die Verschwörungstheorien so stark in unserer Szene krassieren, möchte ich auch das erwähnt haben: Egal! Wenn ich sehe wie hier über die Jahre hinweg, immer weniger verschiedene Vögel das Vogelhaus unseres Hausmeisters anfliegen, dann weiß ich, dass etwas schief läuft! Denn wenn ich im Sommer eine lange Autostrecke fahre und danach kaum noch Insekten auf meiner Windschutzscheibe kleben (gefühlte 90% weniger als vor 20 Jahren), dann weiß ich, dass die anderen Vögel, die nicht mehr kommen, nichts mehr zu futtern hatten. Verschwörung hin oder her, Futter ist nicht mehr da und das muss geändert werden!

 

Verändern kann jede und jeder und wie wir es dann tun ist individuell unterschiedlich. Ich z.B. füttere jetzt die Vögel auch im Sommer; wir kriegen Milch, Eier, Brot, viel Gemüse regional. Ich war schon immer Fan von Second Hand Läden und höre nun, dass das auch Umweltschonend ist, wunderbar, das wusste ich nicht!

Du wirst deine eigenen Gedanken dazu haben, was und wie in deinen Alltag für dich tauglich integriert werden kann, um ein lebensbejahendes Leben mit der Erde mehr und mehr zu unterstützen! Jede und jeder kann etwas tun und langsam, langsam eine Veränderung in unser aller Leben installieren.

Altes loszulassen, wird sicherlich auch schmerzhaft sein, jedoch Anandi von der Oshotimes macht uns mit ihrem Jahreshoroskop für 2020 Mut. Zitat: „Bestehende Normen, Regeln und Strukturen zerbrechen, weil sie nicht mehr funktionieren, oder versteifen sich dermaßen, dass sie Umstürze und Zusammenbrüche provozieren. Das löst gesellschaftliche wie persönliche Krisen aus. ... Doch genau dies erzeugt die nötige Dringlichkeit, um alte Strukturen abzuschaffen oder sich völlig neu zu orientieren.“

 

Um dich neu zu orientieren, könntest du z.B. den Film „Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen“ dir holen, so wie ich es getan habe. Ich weiß, er ist schon wieder 4 Jahre alt, aber ich finde ihn mittlerweile so gut, dass ich ihn in den Pausen der Gruppen laufen lassen möchte, auf dass immer mehr Menschen inspriert werden und das auch noch aus dem Schoß / Bauch heraus, also verbunden mit dem Leben, wunderbar!

 

Hoffentlich „bauchst“ du also schon, anstatt nur zu denken. Die Schoßraum®-Prozessbegleitung ist ein sehr feiner Weg sich dem eigenen „bauchen“ wieder anzunähern. 2020 beginnt mit zwei Kursen vom „Schoß im Raum – die Quelle deiner weiblichen Kraft“ für Frauen einmal in der Mitte Deutschlands und einmal hoch oben bei Berlin. Komm und verbinde dich mit dir, deiner Kraft und letztendlich mit dem Leben an sich! Herzlich willkommen!

 

2020 ist im Institut aber auch dadurch geprägt, dass nämlich einige Männer letztes Jahr gesagt haben: „Und auch ich habe einen Schoß!“ Allerhand! Dieses Jahr wollen wir es ganz genau wissen: Fangen Männer dann auch an zu „bauchen“?

Lieber Mann, du bist herzlich eingeladen mit uns auf eine Forschungsreise zu gehen, ob die Schoßraum®-Prozessbegleitung wirklich etwas für den Mann ist oder eben halt nicht. Das wissen wir aber erst nächstes Jahr. Jetzt hier die einmalige Chance mit uns in der SPB 2020 gemeinsam zu forschen oder die Selbsterfahrung mit uns zu machen, die SiR 2020, herzlich willkommen!

 

Danke dir sehr für deine Zeit!

Möge das neue Jahr Erbauliches für das Leben an sich und für deinen Alltag dir bringen! Mögest du beginnen mehr und mehr zu bauchen!

Liebe Grüße von Tatjana

Persönlicher Text von Tatjana Bach im Dezember 2019

Ihr Lieben,

letztes Wochenende war Cornelia Promny vom DGAM mit ihrem Zertifizierungskurs zur Gesundheitspraktikerin bei uns. Morgens trieb es mich nach oben, um meinen ersten Tee mit den Teilnehmerinnen zu trinken. „Eine wunderbare Ergänzung zur SPB-Fortbildung“ wurde mir da gesagt. „Es gibt handfeste Tips rund um die Selbstständigkeit: Was schreibe ich in die Gewerbeanmeldung? Was für ein „Praxisschild“ habe ich draußen hängen? Hier gibt es die Antworten!"

In diesem Zusammenhang nochmals mein großer Dank an Cornelia Promny und Inari Hanel, die sich damals für die „Gesundheitspraktikerin für Sexualkultur“ einsetzten!

Beim ersten Kurs damals bei Cornelia war ich auch mit dabei und war ebenfalls zutiefst begeistert: Für mich fand ich hier endlich auch eine Antwort darauf, wenn ich gefragt wurde: „Was bist du?“

Immer schon Autodidaktin gewesen und die "Schoßraum-Prozessbegleitung" noch nicht geschöpft, wusste ich lange nicht auf diese Frage zu antworten. Anstatt dessen fragte ich nach: „Was willst du von mir wissen? Womit ich mein Geld verdiene? Oder wofür ich brenne?“ Mit der Gesundheitspraktik hatte ich, sozusagen im Nebeneffekt, endlich auch noch eine gesellschaftlich anerkannte Berufsbezeichnung gewonnen, mit der für mich die Beantwortung dieser für mich leidigen Frage schlichtweg einfacher wurde!

„Na die Frage `Was bist du?` beschäftigt mich aber immer noch!“ höre ich aus dem frühmorgendlichen Tee-Gruppenpulk und und ich muss lachen: „Klar, in deinem Alter hat mich das auch noch beschäftigt! Wer bin ich? Wofür bin ich hier? Was soll das Ganze? Ich glaube mittlerweile, dass das Leben an sich nur dafür da ist, sich selbst kennenzulernen. Mich wirklich kennenzulernen, zu finden, um dann auch loslassen zu können, wenn wir sterben. Wenn wir uns in diesem Moment noch nicht gefunden haben, dann kann doch auch nichts losgelassen werden. Dann wird es schwierig....“

„Und um sich selbst zu finden brauchen wir den Kontakt!“ wirft jemand ein. Ich erwidere: „Wisst ihr was: Das ist wieder Schoßraum®-Prozessbegleitung. Nicht: Ich treffe dich und sage dir, was mit dir los ist, nein, ich treffe dich und spüre in mir nach, was dieser Kontakt gerade mit mir macht.“ „Das ist immer wieder unsere Arbeit: In der Schoßraum®-Prozessbegleitung erfährst du dich im Kontakt" ergänzt jemand aus der Runde und ich kann nur nicken.


In der Schoßraum®-Prozessbegleitung erfahre ich meine Grenzen und Schwellen im Kontakt mit der Begleiterin. Ich bin zutiefst dankbar, dass immer mehr Menschen sich dieser "Methode" zuwenden und sie anwenden. Mehr denn je glaube ich, dass nichts anderes mehr gebraucht ist, als dass der Mensch zu sich selbst wieder findet. Es wird ruhiger werden hier, bei uns auf diesem Planeten und die wirklich wesentlichen Sachen werden angegangen werden. Na, das ist ein anderer Rundbrief und ich freue mich schon drauf!

Lasst euch also inspirieren und überraschen von.......? Eigentlich nur dir selbst! Ok, stimmt nicht ganz und den vielen, vielen Herzensmenschen, die sich uns mehr und mehr anschließen! Danke euch allen sehr! Für heute nur soviel: Kommt vorbei! In die Gruppen, zu Einzelsitzungen oder einfach nur zum Mitarbeiten, Feiern und Urlauben!

 

Ich wünsche in diesem Sinne jeder und jedem Einzelnen wirklich be-sinn-liche, tiefe, ruhige, innerliche Tage, also dorthin wo auch dein Sinn sitzt. Ich wünsche euch innerliche Tage der Findung in den nächsten Wochen! Lasst die vor euch stehenden Zeit zu Tagen der innerlichen Weihe werden. Ich werde es mir auch vornehmen und entschleunigen ganz im Sinne der Schoßraum®-Prozessbegleitung. Ich freue mich drauf!

Alles Liebe von Tatjana


Persönlicher Text von Tatjana Bach im November 2019

 

Liebe Freunde und Freundinnen!

 

In dieser Zeit zertifizieren Johanna Roth, meine Kollegin in der Fortbildung und ich wieder

mehrere Frauen zu Schoßraum®-Prozessbegleiterinnen. 6 Module liegen dann hinter ihnen, in der

sie ihre eigene Arbeit mit unserem Ansatz verweben konnten.

U.a. Traumawissen, Gesprächsführung, Triggerpunkte, Ressoucen und viel mehr ist mit im

Fortbildungspaket. Und doch geht es größtenteils in der Schoßraum®-Prozessbegleitung nicht um angelerntes, angepauktes Wissen, sondern um eine bestimmte innere Haltung und Ausrichtung der Prozessbegleiterin!

 

Auf Augenhöhe wird z. B. gemeinsam erforscht, was die zu Begleitende innerhalb einer

Annäherung an ihren Schoß wirklich entspannt sein lässt. Um sich selbst auch noch in den ganz

feinen Bereichen spüren zu können, wird bei uns extrem entschleunigt. Fast jede Frau, die solche

und ähnliche Sätze schon von uns gehört hat, ist trotzdem immer noch verblüfft in welchem

Ausmaße in der Schoßraum-Prozessbegleitung dann praktisch und tatsächlich wirklich

entschleunigt wird....

 

Manches Mal fühlt sich das wie das Zulassen einer „Lücke“ an. Und dafür braucht es echten Mut!

Eine Lücke, die bestenfalls jetzt nicht sofort wieder gefüllt wird, sondern Raum und Zeit gibt für

etwas, was wir aber oft automatisch wieder ganz schnell übergangen und schnell befüllt haben. Erst in diesem mutigen „Freiraum“ können nämlich Seelenregungen wahrgenommen werden, die oft verdeckt und versteckt unser gesamtes Leben überlagern!

 

Oft können erst dann z.B. eingefrorene Gefühle in uns wieder wahrgenommen werden und durch

den bestehenden Kontakt mit der Schoßraum®-Prozessbegleiterin jetzt auch integriert werden. Diese Integration funktioniert nur, eben weil hier eine Begleiterin auf Augenhöhe einer zu Begleitenden begegnet. Mensch trifft auf Mensch und Spiegelneuronen funktionieren, weil es echt ist und eben nicht, wenn sich hinter Rolle, Beruf und/oder Fachwissen das Menschsein versteckt wird.

Ich freue mich sehr diesen „Mut zur Lücke“ und noch mehr andere Qualitäten in den neu

zertifizierten Schoßraum®-Prozessbegleiterinnen erkannt und miterlebt zu haben!

Denn was braucht es mittlerweile flächendeckend? Etwas Neues! Etwas, was wir bestenfalls eben

noch nicht kennen! Und wie entsteht Neues? Indem wir „Lücken“ lernen zuzulassen! Wunderbar,

dass nun bundesweit wieder mehr Frauen dazu befähigt sind diese mit dir gemeinsam zuzulassen!

Gerne mehr dazu hier.

 

In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen guten Start in einen Herbst, der immer und immer

wieder uns Lücken und Neues bringt, weil wir lernen mehr inne zu halten, zu entschleunigen und

auszusteigen aus festgelegten Automatismen.....

die Schoßraum®-Prozessbegleitung unterstützt uns dabei!

 

Liebe Grüße von Tatjana Bach


Persönlicher Text von Tatjana Bach im Oktober 2019

Ihr Lieben,

in diesem Jahr hat sich viel entwickelt:
Nachwievor pflegen wir unsere Frauenräume und es wird zusätzlich neu kreierte Räume für alle Menschen im Institut geben. Einen neuen, größeren Gruppenraum gibt es bald, in den eine neue „Akademie“ einziehen wird (davon später mehr). Langsam, langsam sortiert es sich also im Schoßraum®-Institut und es kommt neuer Rhythmus und Boden in die Dinge.

Einen neuen Boden kriegt aber auch die unmittelbare Nachbarschaft hier bei uns in der Straße. Mehr und mehr verändert sich die „normale“ Nachbarschaft in ein miteinander verbundenes Leben.

 

Unser erstes Treffen war ersteinmal ein normaler Grillabend mit den neuen Nachbarn, aber aus dem Nichts fängt einer an zu erzählen, was er denn hat und mit den anderen gerne teilen könnte. Von Auto über Bohrmaschine bishin zu frisches, selbstgebackenes, glutenfreies Brot backen, kommt eine ganze Menge zusammen und ich bin zutiefst beglückt über soviel Solidarität.

 

Alle unmittelbaren Nachbarn trafen sich nun schon mehrere Male. Mittlerweile haben wir einen Namen: Die „Blumenbrücke“.

Was wir immer noch als „Werkzeug“ in den Gruppen nutzen, wird hier in den ganz normalen Alltag integriert. Wir fahren nicht mehr für ein Wochenende auf einen workshop, um zu erleben, wie Leben anders besser gehen könnte, kommen dann aber wieder nach Hause und alles bleibt beim Alten. Nein, wir nehmen für gut befundene Werkzeuge jetzt einfach mit in unseren Alltag. Und eine vollkommen neue Art nachbarschaftlicher Verbindung entwickelt sich mehr und mehr und ich bin (und ich sage jetzt mal auch wir sind) sehr dankbar dafür!

 

In der Blumenbrücke gibt es so das Hauptmerkmal ein Redekreis, so wie wir ihn aus unseren Gruppen kennen: Eine/r erzählt, was ihr/ihm auf dem Herzen liegt und die anderen hören zu. Danach wird weder kommentiert, noch reagiert. Frau und man hat sich so zeigen können, ist gesehen worden und wir alle wissen um- und voneinander. Ein zutiefst menschliches Bedürfnis ist gesättigt worden und was macht das mit uns, wenn wir satt sind: Natürlich glücklich!

 

Mittlerweile gibt es auch den „Blumenbrückenblitz“, der wird einberufen, wenn eine/r der sechs Nachbarn vom Leben ganz stark herausgefordert ist. Im Blumenbrückenblitzen springen sofort und schnell die Freunde zur Seite. Zweimal nun schon geschehen, bin ich zutiefst beeindruckt von uns und unserem Füreinanderdasein!

 

Ich bin davon überzeugt, dass Menschen, die sich gemeinschaftlich eingebunden fühlen, dass diese Menschen weniger „darstellen“ müssen. Dadurch werden sie weniger konsumieren müssen. Sie werden sich mehr und mehr auf das Wesentliche freiwillig beschränken wollen.

 

Und in Zeiten von dringend nötigen Wandlungen ist es das Wesentliche, auf das wir uns wieder besinnen. Noch mehr Fliegen geht nicht mehr! Bleibt zu Hause, geh´ deinen Nachbarn besuchen. Eine ganze, neue Welt wird sich dir offenbaren.... auch für dich selbst!

 

Brauchst du Inspiration für ein anderes Leben?
Dann komm´ uns hier im Haus in der Blume besuchen!

 

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten dich zu inspirieren: Ganz bald findet das Waldkraft-Seminar mit Tatjana und Imad statt, oder aber nimm´ teil am Individual-Schoßraum-Retreat oder aber komm´ zum Syrischen Mittagstisch....


Hier oder da, ich und wir alle,

freuen uns auf dich!

 

Liebe Grüße von Tatjana


Persönlicher Text von Tatjana Bach im September 2019

Ihr Lieben!
Der Sommer schenkte uns viel Bewegung im Innen, sowie im Außen.

 

Unser Gästebetrieb und das dazu gehörende Gästehaus hat mittlerweile einen Namen:
Das „Haus in der Blume“ ward geboren.

Hier trafen sich diesen Sommer viele Menschen, um bei uns mitzuleben und


mitzuarbeiten. Unser großer Garten hat sich über ihre Hilfe rießig gefreut und die Hängesackschaukeln waren überglücklich immer wieder stundenlanges „Schuckeln für die Seele im wilden Grün“ anbieten zu können.

 

Tiefes Seelentauchen gab es auch bei unserem letzten internen Treffen von Schoßraum®-Prozessbegleiterinnen mit den eingeladenen Männern, um weiter zu erforschen: Wie kommt unsere Arbeit „an den Mann“, bzw. „zu uns Menschen“? 

Jetzt wissen wir es ganz genau: Nächstes Jahr muss noch weiter geforscht werden, zu tief sind die Themen, zu intensiv das Feld und gleichzeitig sind wir mehr denn je bestätigt: Von der Methodik kann die andere Hälfte der Menschheit ebenfalls enorm profitieren. Freude darüber!

So gibt es also weitere Premieren in 2020:

Einen klassischen „Schoß im Raum - für Menschen“ sowie eine ausführliche Forschungsreihe. Die SPB 2020 lädt ein mit zertifizierten Begleiterinnen die Methodik zu erweitern. Wahre Fein-Forscher mit Abenteuergeist und -mut sind gesucht! Melde dich gerne!

 

Ein anderes Abenteuer klopft ebenfalls schon an: Mit der Klang-Yogalehrerin und Nachbarin Dunja Winkelmann erweitern sich unsere räumlichen Möglichkeiten. Gleich nebenan wird ab dem 01.01.2020 ein neuer Gruppenraum bezogen werden. Wir ziehen aus aus dem kleinen Gruppenraum (dem ehemaligen großen Wohnzimmer), rein in einen großen, hellen, schönen „normalen“ Gruppenraum. Angekommen in der Welt, aber Hallo! Unser Dank gilt unserem überaus entgegenkommenden und super netten Nachbarn, Johannes Herche mit dem Grätz Verlag.

Angekommen in der Welt ist nun auch die Arbeit:

Nach Anerkennung vom Bundesministerium für Familie und damit der finanziellen Förderung vom FSM würdig, wird bei Teilnahme von Fortbildung und zusätzlichem Zertifizierungskurs die Berufsbezeichnung „Gesundheitspraktikerin (BfG) für Schoßraum®-Prozessbegleitung“ möglich. Dafür ein dickes Dankeschön an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von der Deutschen Gesellschaft für alternative Medizin! Wir freuen uns mit aufgenommen zu sein!

So haben wir die ehemalige Fortbildung II in 2020 für alle Menschen als weiteren Forschungsraum SPB 2020 geöffnet. Fortbildung I bleibt weiterhin nur Frauen vorbehalten.

....so neigt sich also der Sommer für uns mit den vielen neuen Geschenken in den Herbst hinein und wir starten gleich durch mit unserem Permakulturkurs. Übrigens für alle Menschen.

Nesrin Caglak wird uns dieses Mal "unser aller Boden" näher bringen und uns Techniken zeigen wie, jenseits von Kunstdünger und Konsorten, dieser fruchtbarer werden kann.

 

Daneben gibt es auch wieder Zeit für die besagten Schaukeln, ein echter Insidertip: „Schuckeln in wilder Natur für die Seele“, komm und mach mit!

 

So wünsche ich jeder und jedem einen guten Start in den Herbst: Schuckelt ab und an! Das entschleunigt und bringt das Wesentliche wieder hervor, um nichts anderes geht es mehr!

Alles Liebe von Tatjana Bach



Persönlicher Text von Tatjana Bach im Juli 2019

Ganz aktuell:

Mehrere Schoßraum®-Prozess-Begleiterinnen haben mit (auserwählten) Männern schon zwei Wochenenden lang sich intern ausgetauscht und sich Feedback geholen, ob und wie unsere Arbeit auch in die männliche Welt hinein wirken kann.

Die Treffen sind mittlerweile sehr Augen öffnend, aufschlussreich und hochinteressant und im September 19 werden wir uns noch einmal treffen.
Nach den ersten beiden Treffen ist klar geworden: Wir braucnen noch mehr gemeinsame Forschungsräume!

So haben wir die ehemalige Fortbildung II in 2020 für alle Menschen als weiteren Forschungsraum geöffnet. Fortbildung I bleibt weiterhin nur Frauen vorbehalten.


Persönlicher Text von Tatjana Bach im Juni 2019

Liebe "Alle", 

wir kommen frisch zurück von unserer Gruppe "Dein Schoß im Raum", die dieses Mal für alle Menschen geöffnet war.

Unser Dank gilt den Männern und Frauen, die diese Premiere mit uns wagten!

Die Schoßraum®-Prozessbegleitung wurde über lange Jahre von mir, Tatjana, einer Frau entwickelt, und im reinen Frauenfeld lange, lange Zeit verfeinert.

Ein zutiefst weiblicher Ansatz also der in besonderer Entschleunigung neu zu erspürende Grenzen und/oder Schwellen eröffnet, bei denen tiefe, oft emotionale, Prozesse eingeleitet und integriert werden. 

 

Dieses Mal keine extra eingeladene Männer, sondern sich frei anmeldende Männer. Kann dieser "normale Gruppenteilnehmer" immer noch mit unserer Arbeit etwas anfangen? Die vor 4 Monaten privat eingeladenen Männer hatten uns das bestätigt.....

 

Jetzt war Feldforschung angesagt und ich wusste gar nicht wer denn da kommen würde und dementsprechend aufgeregt war ich. Mein großer Dank gilt dem ZEGG, dort dieses Experiment gewagt haben zu können! Sowie Detlef Scholz, der an meiner Seite mit in das Unbekannte sprang und das gleich doppelt: Einmal in ein für ihn unbekanntes Gruppenformat, sowie andererseits an die Seite einer Leiterin, deren Stil er noch nicht gänzlich kannte. Danke dir sehr, Detlef, ich hoffe wir arbeiten noch ganz viel zusammen!

 

Wir alle kommen zutiefst glücklich von dieser Premiere zurück! Ein Teilnehmer: " Das Erleben einer Annäherung, einer Hand, in 30 MINUTEN UM 50 CM, an meinen Handrücken, meinen Handrücken. In dieser unendlichen Langsamkeit, dieser Feinfühligkeit, welche mir selbst auch so sehr entspricht. Und dann dass Erleben meines Beckens, das Spüren dessen, ein kleiner Anflug des Gefühls von Heimat, Geborgenheit, Zuhause Seins, Frieden. Unglaublich! Und wir sprechen immer noch von einer Annäherung an den Handrücken. Welche Freude! Was ist da wohl noch möglich?"

Auch ich war verblüfft, wie tief die Prozesse und Erkenntnisse in dieser Gruppe waren und wie viel seelisches "Neuland" sich offenbarte und zwar bei allen: Bei den Männern, wie bei den Frauen, also bei uns Menschen. So eröffnet das "Schoßraum ®-Institut für Selbstentfaltung" nun mehrere Gruppen für "alle Menschen"! 

Neben Permakultur und Waldkraft-tanken, jetzt auch die Selbsterfahrungsgruppe Dein Schoß im Raum im Februar 2020 im ZEGG und auch die Fortbildung II erhält ein neues Format und ab März 2020 sind Männer bei uns eingeladen gemeinsam nochmals tiefer zu tauchen, Feb und alte FoBi wieder mit Detlef Scholz an unserer Seite. Neue Zeiten beginnen, ich freue mich sehr drauf!

Herzliche Grüße vom Waldrand,

Tatjana Bach


Persönlicher Text von Tatjana Bach im April 2019

Ihr Lieben,

reiche Tage liegen hinter uns!

 

Dem jährlich stattfindenden internen Treffen unter uns Schoßraum®-Prozessbegleiterinnen war das erste Mal in unserer Geschichte ein weiteres Treffen voraus gegangen:
Das Treffen des „Schoßraum®-Institutes mit den Männern“

Seit 3, vielleicht 4, Jahren erreichen uns immer mehr Anfragen von Männern und endlich wollten wir uns zu diesem „Ruf des Lebens“ positionieren. Ich und die anderen Frauen luden also verschiedene männliche Vertreter ihrer Fraktion ein zu einer gemeinsamen Zeit, in der wir forschen wollten.

 

Wir alle hatten viele, viele Fragen in die männliche Welt hinein. Meine waren so ähnlich wie „Haben Männer eigentlich einen Schoßraum?“ „Kann, angesichts des wahrscheinlich schneller aufkommenden Themas der Lust, weiterhin klar und integer begleitet werden?“ „Passt die Schoßraum®-Prozessbegleitung mit ihrer Entschleunigung eigentlich zum Mann?“ Ich hatte gefühlte 1000 Fragen.

Nach dem gemeinsamen Tagen kann ich sagen, dass ich zutiefst beglückt aus unserem ersten gemeinsamen Forschungsfeld komme! Um es mal kurz zu machen: „Ja, Ja, Ja!“
Männer haben einen Schoßraum! Integer begleiten ist möglich! Entschleunigung eröffnet auch dem Manne neue, unerwartete Erfahrungsräume, die heilsames Geschehen erfahrbar machen!

„Blume 13“ haben wir uns genannt: 13 Menschen waren wir und in der Blume in Ziegenhagen liegt das Institut. Die Blume 13 wird sich in diesem Jahr noch 2 Mal treffen und ganz sicher wird sich mehr und mehr eine „Schoßraum-Prozessbegleitung für den Mann“ entwickeln. Wie, das wissen wir noch nicht und schauen aber erfreut zu, wie es sich entwickelt und webt und Gestalt annimmt!

 

Dass „die Männer mehr dabei sind“ war für mich ja schon sehr deutlich allein mit dem Kauf des Hauses spürbar. Doch nochmals bin ich darin bestätigt und zwar nicht nur wegen unserem ersten Treffen mit den Männern hier, sondern auch, weil zu unserem Hausmeister Herr Wendel und unserem Gärtner sich langsam, langsam ein Allrounder sich hier mit uns anfreundet und mehr und mehr einarbeitet. Damit „bevölkert“ das Schoßraum-Institut eine Frau und !drei! Männer. Ist das nicht verrückt?

Und es ist so gut! Jede/r auf seiner/ihrer Art und Weise ist eine echte Bereicherung und Komplettierung hier vor Ort! Und eventuell haben wir auch bald eine neue Hausmeisterin, dann sind wir hier immerhin zwei Frauen! Danke, danke, danke für diese Fügungen und Führungen, die ich mir selbst nie hätte erträumen können! Meine Dankbarkeit ist wirklich groß!!

So, das waren die auch menschlich sehr anrührenden Neuigkeiten hier von uns aus der Blume 10.

Desweiteren gibt es aber auch viel Bewegung auf der offiziellen Ebene, aber Hallo!!

 

- Es wird ein Tag der offenen Tür am Samstag, den 13.4. und ein Sommerfest am 2. - 4.8. ausgerichtet werden! Kommt, besucht uns, wenn ihr in der Nähe seit!

- Permakultur ist scheinbar in und on und hipp und das wusste ich ja schon immer, aber dass die Kurse so gut gebucht werden, in denen in unserem Garten gebuddelt wird und es von Nesrin noch etwas zu lernen gibt, auch das hätte ich nicht vermutet.... Jetzt anmelden garantiert dir noch einen Platz!

- Einige wenige Plätze gibt es auch noch im Selbsterfahrungskurs „Quelle weiblicher Kraft“ in Bad Belzig bei Berlin! Jetzt kannst du noch teilnehmen, auch um eventuell die Fortbildung anzugehen, die auch mittlerweile nur noch wenige Plätze frei hat. Komm, melde dich, rufe an!

 

- Ganz neu und das erste Mal im Institut: Das neue Kursangebot von Johanna Holembowski mit mir „Die Arbeit mit Emotionen in der Körperarbeit“ ist auch für Frauen und Männer gedacht! Whow, es geht wirklich los und allen kann ich nur empfehlen hier teilzunehmen. Johanna ist mit ihrer Forschung am Puls der Zeit und hat sehr interessante Ergebnisse zusammen getragen, die sehr, sehr hilfreich sind als Sessiongeber/in zu wissen!

 

- Ebenfalls ganz neu die Arbeit am Tor ins Leben mit Amba Finis! Yonikunde entschleunigt und tief für alle, die aus der konventionellen Körperarbeit kommen und sich mehr und mehr hier gerufen fühlen, genauso wie für dich privat, um dich rückzuverbinden und zu stärken!

 

- Last, not least bietet Cornelia Promny das erste Mal hier bei uns in Ziegenhagen einen Zertifizierungskurs zur Gesundheitspraktikerin (BfG) an. Nach unserer Fortbildung und auch mit vergleichbaren, anderen Fortbildungen hast du jetzt die Möglichkeit dich hier bei uns am letzten November WE zur Gesundheitspraktikerin zertifizieren zu lassen!

Ich blicke also immer noch erstaunt, ob der inneren und äußeren Fülle, voller Freude darauf, wie das Institut die Segel aufnimmt und anfängt zu hissen und zu segeln und ich freue mich dich hier oder da begrüßen zu können! Kommt, es ist echt schön hier!!

 

Alles, alles Liebe bis dahin wünscht,

Tatjana Bach